Einige Eindrücke von Frankfurt am Main (und etwas von Wiesbaden und Mainz)

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Der Name Frankfurt ist ein Kompositum von Furt und Franken. Eine Furt ist eine seichte Stelle, an der man einen Fluss gut durchqueren kann, und diese Furt führte nach Franken. Franken oder Frankenland war eine ehemalige und einflussereiche Region in Deutschland, die überwiegend in Nord-Bayern liegt. Der Fluss Main ist ein Nebenfluss vom Rhein, der in der Nähe von Bayreuth entspringt. Frankfurt am Main ist heutzutage durch den großen Flughafen und durch sein wichtiges finanzielles Zentrum bekannt.

Frankfurt ist die gröβte Stadt vom Land Hessen, aber sie ist nicht dessen Hauptstadt, sondern Wiesbaden. Unsere kleine Gruppe, Schüler von der EOI Girona mit unserer Lehrerin Anna Arnau, haben nicht nur Frankfurt besichtigt, sondern auch Wiesbaden und Mainz, das die Hauptstadt vom Land Rheinland-Pfalz ist. Es ist bedeutsam, dass kleine Städte Hauptstädte sind, weil es weniger Zentralismus gibt. (Das klingt, als ob Girona die Hauptstadt von Katalonien wäre, ha, ha!)

An mehreren Stellen der Stadt Frankfurt können wir den gleichen Eindruck bekommen, das heiβt, eine Mischung von zwei Welten: die Vergangenheit und die Gegenwart, die alten (wieder aufgebauten) Gebäude und die neuen, schlanken Wolkenkratzer. Es ist eine gelungene Verbindung, obwohl das Neue überragt. Im Hintergrund von vielen sehenwürdigen Bauwerken kann man fast immer die Spitze oder den Gipfel eines Wolkenkratzers sehen.

Frankfurt. Unter der Alte Brücke war der Furt

Frankfurt. Unter der Alte Brücke war der Furt

Frankfurt. Der Main und der Kaiserdom (Bartholomäuskirche)

Frankfurt. Der Main und der Kaiserdom (Bartholomäuskirche)

Das alte Herz von Frankfurt ist der Römer, das heiβt, das schöne und weltweit bekannte Frankfurter Rathaus mit seiner gotischen Dreigiebel-Fassade. Dieses wichtige Gebäude beherbergt den bekanntesten oder beliebtesten Balkon des Landes. Das Emsemble wird Römerberg genannt und man kann andere sehenswerten Gebäude anschauen. In seiner Mitte gibt es den Gerechtigkeitsbrunnen, eine Justitia mit unverbundenen Augen, Waage und Schwert. Auf diesem Platz fanden die wichtigsten Ereignisse des Landers statt: die Kaiserwahlen und -krönungen, aber auch die Bücherverbrenung 1933 durch die Nationalsozialisten.

Der Römer, das Frankfurtwe Rathaus

Der Römer, das Frankfurter Rathaus

Der bekannteste, beliebteste Balkon des Landes

Der bekannteste, beliebteste Balkon des Landes

Der Römerberg, Gebäude gegenüber dem Rathaus

Der Römerberg, Gebäude gegenüber dem Rathaus

Der Römerberg: der Gerechtigkeitsbrunnen in der Mitte, rechts die Alte Nikolaikirche

Der Römerberg: der Gerechtigkeitsbrunnen in der Mitte, rechts die Alte Nikolaikirche

„Das war nur ein Vorspiel nur, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen“ H. Heine, 1820

„Das war ein Vorspiel nur, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen“ H. Heine, 1820

Der Römer, in der Nacht

Der Römer, in der Nacht

Nahe am Römerberg liegt der gotische Kaiserdom und auch die Paulskirche. Diese Kirche ist nennenswert, weil die Nationalversammlung, im Jahr 1848 die erste demokratische Verfassung für Deutschland schuf.

Paulskirche, eine historische Kirche: die erste Verfassung

Paulskirche, eine historische Kirche: die erste Verfassung

Die seitliche Fassade des Rathauses, auf dem Paulsplatz

Die seitliche Fassade des Rathauses, auf dem Paulsplatz

Man kann das Haus, wo Goethe 1749 geboren wurde, besichtigen. Das Haus ist ein Museum mit verschiedenen Sammlungen: Gemälde, Grafiken, Bücher, wunderbare alte Möbelstücke usw. Es gibt unter anderem ein interessantes Bild von der Stadt zur Zeit Goethes, das hilft, den gegenwärtigen Aufbau der Stadt zu verstehen.

Goethe-Haus. Eine alte Karte von Frankfurt am Main mit den alten Maurn

Goethe-Haus. Eine alte Karte von Frankfurt am Main mit den alten Mauern

Neben dem Goethe-Haus liegen der Goethe-Platz und die Hauptwache, von hieraus  kann man das alte Eschenheimer Tor sehen, das zu der Mauer gehörte. Auf der Zeil und in der Goethestraβe gibt es die wichtigsten Läden der Stadt.

Die Hauptwache, wo die berühmte Zeil beginnt

Die Hauptwache, wo die berühmte Zeil beginnt

Gutenberg Denkmal und der Commerzbank Tower, auf dem Goethe Platz

Gutenberg Denkmal und der Commerzbank Tower, auf dem Goethe Platz

Der Wolkenkratzer, der die Stadt beherrscht, ist der Commerzbank Tower. Er ist fast von jeder Seite der Stadt sichtbar. Sein Architekt war Norman Foster und er ist 258,7 Meter hoch. Im Frankfurter Ostend, getrennt von den meisten Wolkenkratzern, steht der neue Hauptsitz der Europäischen Zentralbank (EZB). Im Frühjahr 2015, zehn Jahre später als vorgesehen, wurde offiziell die Eröffnung gefeiert. Das Gebäude ist 185 Meter hoch. Man kann auf den Main Tower (Landesbank Hessen-Thüringen) steigen, um einen schönen völlständigen Eindruck der Stadt zu gewinnen. Seine Höhe ist 200 Meter.

Unter den Wolkenkratzern der Commerzbank Tower

Unter den Wolkenkratzern der Commerzbank Tower

Unter den Wolkenkratzern der Main Tower

Unter den Wolkenkratzern der Main Tower

Vom Main Tower: Hauptbahnhof in derMitte

Vom Main Tower: Hauptbahnhof in der Mitte

Vom Main Tower: die beide Seiten des Mains

Vom Main Tower: die beide Seiten des Mains

Vom Main Tower: Die Zwillingstürme der Deutschen Bank, die im Volksmund "Soll" und "Haben" genannt werden

Vom Main Tower: Die Zwillingstürme der Deutschen Bank, die im Volksmund “Soll” und “Haben” genannt werden

Der neue Hauptsitz der Europäischen Zentralbank (EZB)

Der neue Hauptsitz der Europäischen Zentralbank (EZB)

In Frankfurt am Main kann man einerseits die Welt des Euro und des Finanzwesens erleben und andererseits die Welt der deutschen Tradition und Bräuche mit Apfelwein genieβen.

Der berühmte Euro auf dem Willy-Brandt-Platz

Der berühmte Euro auf dem Willy-Brandt-Platz

Alt-Sachsenhausen, auf der linken Seite der Stadt. Eine Einladung Apfelwein zu trinken. Apfelwein ("Äppler", "Ebbelwoi" oder "Stöffche") ist das Frankfurter Nationalgetränk

Alt-Sachsenhausen, auf der linken Seite der Stadt. Eine Einladung Apfelwein zu trinken. Apfelwein (“Äppler”, “Ebbelwoi” oder “Stöffche”) ist das Frankfurter Nationalgetränk

Wiesbaden liegt ungefähr 40 Kilometer westlich von Frankfurt. Die Stadt wird von keinem Fluss durchquert, aber wie ihr Name verrät, entspringen zahlreiche Quellen zwischen Wiesen. Der Rhein flieβt 5 Kilometer südlich. Seit der Zeit der römischen Herrschaft gibt es Belege von diesen Springbrunnen oder Quellen. Die Heilwirkung dieser Quellen wurden immer geschätzt.

Wiesbaden. Das Neue Rathaus und die Marktkirche

Wiesbaden. Das Neue Rathaus und die Marktkirche

Wiesbaden. Kochbrunnenspringer. Der rötlich-gelbe Belag wächst jährlich um sieben Zentimeter; die Temperatur des Wassers ist 67 Grad Celsius

Wiesbaden. Kochbrunnenspringer. Der rötlich-gelbe Belag wächst jährlich um sieben Zentimeter; die Temperatur des Wassers ist 67 Grad Celsius

Wiesbaden. Das Kurhaus, ein neoklassizistisches Gebäude wie ein griechischer Tempel

Wiesbaden. Das Kurhaus, ein neoklassizistisches Gebäude wie ein griechischer Tempel

Mainz ist nur 12 Kilometer, Richtung Süden, von Wiesbaden entfernt . Die Stadt liegt auf der linken Seite des Rheins, wo der Fluss Main in den Rhein mündet. Um 38 vor Christus war hier vermutlich ein erstes römisches Feldlager und um 450 nach Christus endete die Römerherrschaft am Rhein. Der berühmte romanische Dom St Martin ist das beeindruckendste Bauwerk der Stadt. Mainz ist ein der wichtigsten Zentren des jüdischen Glaubens in Deutschland. Der berühmteste Sohn der Stadt ist Johannes Gutenberg, der um 1450 den Buchdruck mit beweglichen Lettern erfand. Im Gutenberg-Museum kann man unter anderem eine Nachbildung der originalen Buchdruckerpresse. Aber die gröβten Schätze des Museums sind zwei original Gutenberg-Bibeln aus der Mitte des 15. Jahrhunderts.

Mainz. Dom St. Martin und sein Kloster

Mainz. Dom St. Martin und sein Kloster

Mainz. Dom St. Martin und Heuensäule auf dem Marktplatz

Mainz. Dom St. Martin und Heuensäule auf dem Marktplatz

Mainz. Marktbrunnen auf dem Marktplatz

Mainz. Marktbrunnen auf dem Marktplatz

Mainz. Der Eingang des Gutenberg-Museums

Mainz. Der Eingang des Gutenberg-Museums

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One Response to Einige Eindrücke von Frankfurt am Main (und etwas von Wiesbaden und Mainz)

  1. […] [+ Mainz, març 2016 / Frankfurt, Wiesbaden i Mainz] […]

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